Value-Investing in Fernost: 3 unterbewertete japanische Aktien
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In den aktuellen Zeiten, wo sich viele der weltweiten Leitindizes nahe ihres Allzeithochs befinden, sind auch die Bewertungsmultiples basierend auf den Gewinnen stark in die Höhe gegangen.
Das zeigt beispielsweise das historische Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des S&P 500, welcher die 500 größten US-Unternehmen (nach Marktkapitalisierung) abbildet. Dieser notiert im Durchschnitt etwa bei dem fast 31-fachen der Gewinne (TTM).

Das erhöhte Multiple preist ein höheres Wachstumspotenzial für den S&P 500 gegenüber früheren Zeiten ein. Dies wiederum macht es schwieriger für Anleger, die nach Schnäppchen am Aktienmarkt suchen.
Glücklicherweise lässt sich der innere Wert eines Unternehmens auch anders schätzen. In diesem Artikel nutzen wir daher eine Methode abseits der klassischen Gewinnmultiples. Unser Fokus liegt stattdessen auf dem heutigen Liquidationswert des Unternehmens. Ebenfalls ist für uns eine Voraussetzung, dass die Firmen eine Dividende auszahlen.
Obwohl diese Methode weniger bekannt ist als gängige Alternativen, bildete sie das Fundament für die außergewöhnlichen Erfolge von Investmentlegenden wie Warren Buffett, Charlie Munger, Benjamin Graham und Seth Klarman.
Ehe wir in die Welt der japanischen Aktien eintauchen, klären wir vorab das methodische Vorgehen.
DivvyDiary